"Laya" ist nach "Winter so unsagbar Winter" und "Einer Nacht Gewesenes" die Dritte Silberscheibe, die Adversus auf den Markt gebracht hat.
Ein Album mit Musik, die so viele Einflüsse beinhaltet, dass ich es fast als eine Art Experiment bezeichnen möchte. Es haben Mittelaltermusik, Klänge aus der Natur wie aber auch Gothic und Darkwave zusammen gefunden. Die EP ist auf Fälle etwas für Anhänger schwarzromantischer Musik – Musik zum zuhören, Augen schließen und träumen. Sängerin Aysel interpretiert mit ihrem glasklaren Sopran wunderschöne Texte, aus dem Land von Märchen und Sagen.
Das Album beinhaltet 5 Songs. "Laya" beginnt mit "Verschlungene Pfade" auf ziemlich ungewöhnliche Art und Weise, nämlich mit Vogelgezwitscher und Jagdhorn. Der Hörer wird in eine andere Welt, die der Feen und vergangenen Zeiten, entführt. Ich verstehe den Song als eine Art Intro auf die Reise in die Vergangenheit. Und wenn man dann einmal auf die Reise gegangen ist, möchte man wissen wie es weiter geht...
"Der Wind auf den Feldern" ist der wohl tanzbarste Song auf der EP.
Danach darf der Zuhörer "Laya", welche der Scheibe den Namen gab, genießen. Allerdings ist der Track mit einer Länge von 14:08 min. nichts für ungeduldige Zeitgenossen.
Die Nummer 4 auf dem Album ist "Krähen im Gewölk", ein sehr ruhiges und melanchonisches Lied.
In dem letzten Track "Seelenwinter – Lagerfeuerversion" gibt Sängerin Aysel zusammen mit Sänger Rosendorn ein Duett zum Besten.