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  Home : Top Music : Akphaezya : Anthology II  

     
  Album info: "Anthology II" von Akphaezya  
     
 
Akphaezya - Anthology II

Interpret: Akphaezya
Titel: Anthology II
Veröffentlichung am: 18.07.2008
Genre: Extrem Metal
Durschnittliche Bewertung:



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Beschreibung:  

Akphaezya ist mehr oder weniger ein Kunstprojekt um Stephan H. Er versteht Akphaezya als ein Kunstprojekt auf  3 Beinen: Text, Musik und Bilder. Letzteres beweist er schon mit dem Cover. Ab dem Kalenderjahr 2002 gesellten sich um ihn Nehl Aëlin, Loic Moussaoui and Stephane Beguier  Die Compo tourte in den folgenden Jahren zunächst mit ihrem Programm Anthology durch Frankreich und Belgien. Mit Erscheinen des ersten Albums Anthology II in 2008 versucht Akphaezya nun richtig auf dem Musikmarkt Fuss zu fassen.

Die Franzosen mixen in ihrem Werk richtig guten Rock, klassische Musik, Jazz, Ethno und Musical/Operette (?). Es fällt schwer sie in eine Kategorie einzuordnen. Vielmehr prasselt in dem Album ein Gewitter an Gefühlen und Stilwechseln auf den Hörer nieder. Eigentlich gute Gitarrensolos, schöner Gesang oder klassische Einspielungen werden von plötzlichen Stilwechseln zerrissen. Ich möchte es fast „Klangexperiment“ nennen.

In „Beyond the sky“ beweist Nehl Aëlin ihr sängerisches Können. Gleichzeitig finden spanische Gitarrensolos ihren Einklang. Im Grunde ein schöner Song. Danach wird man zunächst durch einen Sturm an Geschrei in „Khamsin“ gejagt um danach gefühlsmäßig in den 20igern zu landen und anschließend im musikalischen Chaos zu enden. Ein auch recht guter Song ist „The secret of time“, in dem indische Impressionen mit Rock gemixt wurden.

Kurz um, Anthology II beinhaltet im Grunde sehr guten Rock, gitarristisches sowie gesangliches Können in einer Art „Supermix“. Mir fehlt eigentlich nur eine klare Struktur oder eine Linie in dem Album. Wer Lust hat, sich in den Wirbel aus Musik einzulassen, wird die Vielseitigkeit entdecken und tausende Überraschungen erleben. Es entsteht ein kleines bisschen der Eindruck, als würde man einem „Musical bizarre“ zuhören. Entweder man wird das Werk lieben oder es gefrustet/genervt in die nächste Ecke werfen…